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Rechnungsprüfung Checkliste für Lieferantenrechnungen

Die Rechnungsprüfung Checkliste von RechnungsWächter führt dich in vier Schritten durch eine Eingangsrechnung: formell, rechnerisch, sachlich und Freigabe. Sie ist für Lieferantenrechnungen im Betrieb gebaut, also mit Lieferschein, Einheit, Pfand und Leergut. Unten ist Platz für jede Abweichung, die du beim Lieferanten klären willst.

Vorschau: Rechnungsprüfung Checkliste für Lieferantenrechnungen

Was die Vorlage enthält

  • Pflichtangaben nach § 14 UStG zum Abhaken
  • Rechnerische Prüfung: Menge mal Preis, Summen und Steuer
  • Sachliche Prüfung: Menge gegen Lieferschein, Artikel und Einheit, Preis gegen Vereinbarung
  • Pfand und Leergut, reklamierte Ware und doppelte Rechnungen
  • Freigabe mit Zahlungsziel und Skontofrist
  • Tabelle für Abweichungen mit berechnetem und richtigem Betrag

Warum eine Checkliste

Eine Lieferantenrechnung sieht plausibel aus, solange niemand die Positionen einzeln ansieht. Die Summe passt zur Größenordnung, also wird bezahlt. Fehler stecken aber selten in der Summe. Sie stecken in einer Einheit, einem Preis oder einem Kasten Leergut, der nicht gutgeschrieben wurde.

Die Checkliste sorgt dafür, dass bei jeder Rechnung dieselben Punkte geprüft werden, egal wer gerade Dienst hat.

So nutzt du die Checkliste

Leg Rechnung, Lieferschein und die Preisgrundlage nebeneinander. Geh die vier Blöcke von oben nach unten durch. Findest du eine Abweichung, trägst du sie unten mit dem berechneten und dem richtigen Betrag ein. Die Liste ist dann gleich die Grundlage für die Klärung mit dem Lieferanten.

Was die sachliche Prüfung genau umfasst, steht im Glossar unter sachliche Prüfung. Wie das in der Praxis abläuft, beschreibt der Ratgeber Lieferantenrechnung prüfen.

Wann die Checkliste nicht mehr reicht

Für ein paar Rechnungen im Monat reicht Papier. Wer jede Woche von mehreren Lieferanten beliefert wird, prüft mit der Checkliste bald nur noch Stichproben. Wie die Prüfung jeder Position ohne Stichprobe aussieht, zeigt die Seite Rechnungsprüfung.

Passt dazu: Rechnungsprüfung · Lieferantenrechnung prüfen · Sachliche Prüfung

Häufige Fragen

Welche Unterlagen werden für eine Rechnungsprüfung benötigt?

Die Rechnung selbst, der Lieferschein mit allen Vermerken bei der Annahme und die Grundlage für den Preis: Bestellung, Preisliste oder Angebot. Bei Getränken kommt der Leergutschein dazu. Ohne Lieferschein kannst du nur formell und rechnerisch prüfen, nicht sachlich.

Was ist der Unterschied zwischen formeller und sachlicher Rechnungsprüfung?

Die formelle Prüfung fragt, ob die Rechnung alle Pflichtangaben enthält. Die sachliche Prüfung fragt, ob die berechnete Leistung so geliefert wurde: richtige Menge, richtiger Artikel, vereinbarter Preis. Eine Rechnung kann formell einwandfrei und sachlich falsch sein.

Wer prüft die Rechnung im Betrieb?

Sachlich prüfen kann nur, wer die Lieferung kennt, also meist Küche oder Theke. Formell und rechnerisch prüft oft die Buchhaltung oder der Steuerberater. Die Checkliste trennt beides, damit jeder seinen Teil abhaken kann.