So zählst du mit der Inventurliste
Trag zuerst deine Artikel ein, sortiert nach Raum und in der Reihenfolge, in der du durch den Raum gehst. Diese Liste bleibt. Du ergänzt sie nur, wenn neue Artikel dazukommen.
Am Stichtag zählt eine Person, eine zweite schreibt. Angebrochenes trägst du als Dezimalzahl ein, eine halbe Flasche ist 0,5. Zähl nach Betriebsschluss oder vor der ersten Lieferung, dann ändert sich nichts mehr.
Danach kommt der Einkaufspreis netto von der letzten Rechnung dazu. Die Datei rechnet den Warenwert je Zeile, je Raum und je Warengruppe. Wer lieber auf Papier zählt, druckt die PDF-Fassung aus und überträgt die Mengen später.
Vom Endbestand zum Wareneinsatz
Der gezählte Endbestand ist der Anfangsbestand der nächsten Periode. Mit beiden Zahlen und den Einkäufen dazwischen rechnest du den Wareneinsatz: Anfangsbestand plus Einkauf minus Endbestand. Wie das im Detail geht, steht im Ratgeber Wareneinsatz berechnen.
Wo die Liste aufhört
Die Liste zeigt, was am Stichtag da ist. Ob der Preis stimmt, den du einträgst, zeigt sie nicht. Hat ein Lieferant die Sahne still teurer gemacht, steht der neue Preis in der Zählliste, und niemand merkt es.
Was berechnet, aber nie geliefert wurde, fehlt im Bestand und sieht in der Auswertung aus wie Schwund. Diese Lücke schließt keine Inventur. Sie schließt sich bei der Rechnungsprüfung, Position für Position gegen den Lieferschein.