Warum die Kontrolle bei der Annahme passiert
Nach der Lieferung ist der Fahrer weg. Was dann fehlt, lässt sich nur noch schwer belegen. Eine Fehlmenge, die niemand quittiert hat, ist beim Lieferanten eine Behauptung. Eine Fehlmenge auf dem Lieferschein mit Unterschrift ist ein Beleg.
Deshalb gehört die Checkliste neben den Lieferschein, nicht ins Büro. Sie dauert je Lieferung ein paar Minuten, wenn sie griffbereit liegt.
So nutzt du die Checkliste
Druck für jede Lieferung ein Blatt aus. Oben trägst du Lieferant und Lieferscheinnummer ein, dann Artikel für Artikel: bestellt, laut Lieferschein, tatsächlich erhalten. Bei Kühlware misst du die Temperatur und vergleichst sie mit dem Höchstwert der Produktgruppe, der auf dem Blatt steht.
Wer lieber am Tablet arbeitet, führt dasselbe in der Excel-Datei. Sie rechnet die Mengendifferenz und markiert Ware, die über dem Grenzwert liegt.
Was nach der Annahme passiert
Die Checkliste endet, wenn die Ware im Kühlhaus steht. Die Rechnung kommt Tage später, oft als PDF an die Buchhaltung. Ob sie genau das berechnet, was auf der Checkliste steht, prüft dann meistens niemand mehr.
Wie du Lieferschein und Rechnung zusammenbringst, steht im Ratgeber Lieferschein und Rechnung abgleichen. Was ein Wareneingang im Rechnungswesen ist, erklärt das Glossar unter Wareneingang.